Aktuelles

Komplexität managen

10. Juli 2014

Das Wort „Komplexität“ ist derzeit eines der meist verwendeten Wörter, wenn es um Beschreibung von Situationen, Aufgaben und Zielen geht. Gleichzeitig ist festzustellen, dass die Beteiligten immer weniger mit diesen komplexen Situationen und Aufgaben zu Recht kommen. Zum Beispiel ist Handeln in komplexen Realitäten für viele Entscheider gekennzeichnet durch ständig neue Probleme und Schwierigkeiten, durch Misserfolge, Pannen und Enttäuschungen. Aber wie damit umgehen?

Das liegt an dem Charakter der Komplexität. Nicht die Auflösung von Komplexität ist erfolgreich, sondern das Management. Sich also zu befähigen, die Vielzahl der Abhängigkeiten und der Handeln zu steuern.

Lernen Sie im Seminar:

  • Komplexe Situationen, Ziele und Aufgabenstellungen aus dem betrieblichen Alltag effizient zu analysieren und Entscheidungen zu treffen
  • Souverän mit komplexen Abhängigkeiten und Anforderungen im betrieblichen Alltag umzugehen
  • Geeignete Methoden sinnvoll für den Umgang mit Komplexität anzuwenden
  • Persönliche und analytische Fähigkeiten weiter zu entwickeln
  • Erfahrungen in Teams anzuwenden und Mitarbeiter weiter zu entwickeln

Das Seminar eignet sich auch als Inhouseveranstaltung. Wenn Sie mehr wissen wollen, wenden Sie sich bitte an kontakt@ub-petersen.de.

Konzept – mit Methode

20. Juni 2013

Interview mit dem Marketing-Blick der Nürnberger Akademie für Absatzwirtschaft (NAA)

Klare Konzepte gehören zu den Erfolgsfaktoren für Unternehmen und deren Mitarbeiter

Es ist Montagvormittag und das Meeting neigt sich seinem Ende. Wie so oft, stehen unbeantwortete Fragen im Raum: „Warum liefert das Call-Center eigentlich so wenig zählbare Ergebnisse? Was können wir noch verbessern?“ und „Überlegen Sie doch ‚mal, wie unser Vertrieb in drei Jahren aussehen soll?“. Schließlich werden Arbeitsaufträge erteilt: „Wir brauchen möglichst rasch eine Entscheidungsvorlage mit allen Fakten! Erstellen Sie bis übermorgen eine Unterlage, wie die Sales-Motivation gesteigert werden kann.“
So – oder ähnlich – lauten die Aufträge von Vorständen, Geschäftsführern und Führungskräften an ihre Mitarbeiter.

Letztlich geht es also um die Erstellung eines Konzeptes. Aber was ist das eigentlich – ein Konzept? Gibt es dafür verallgemeinerbare Regeln und Methoden? Oft durchlaufen die Ideen und Vorschläge eine Vielzahl von Abstimmungsschleifen bis sie entscheidungsreif sind. Wie bei allen produktiven Vorgängen entstehen Fehler und unvorhergesehene Schwierigkeiten. Lassen sich die Prozesse bei der Erstellung von Entscheidungsvorlagen optimieren und Fehler vermeiden?

Klaus Petersen, NAA-Trainer, beschäftigt sich seit Jahren mit den Fragen rund um die Konzepterstellung und deren Präsentation. Wir haben ihn nach seinen Erfahrungen gefragt und um Empfehlungen gebeten.

NAA-Marketingblick (NAA-MB): „Herr Petersen, warum werden Konzepte eigentlich immer mehr und deren Bedeutung wichtiger?“

Klaus Petersen (KP): „Sehen Sie, Unternehmen und Führungskräfte müssen immer schneller und kurzfristiger reagieren. Der Grund dafür liegt in der zunehmenden Komplexität und Vernetzung von ökonomischen, organisatorischen und unternehmerischen Abläufen rund um die Unternehmensziele. Singuläre Entscheidungen werden zunehmend seltener. Am Beispiel eines Vertriebskonzepts kann man sehr deutlich sehen, wie kompliziert die Erstellung und Abstimmung mit immer mehr Beteiligten – außerhalb und innerhalb des Unternehmens – ist.“

NAA-MB: „Wie sollen die Unternehmen auf diese Entwicklung reagieren?“

KP: „Nun, einerseits durch Optimierung und Reduktion der Komplexität des Konzeptprozesses und andererseits durch die Verbesserung der Erstellungskompetenz bei Unterlagen. Das gilt übrigens auch für die Führungskräfte – nicht nur für Mitarbeiter. Beides muss zusammen geschehen.“

NAA-MB: „Und wie funktioniert das konkret?“

KP: „Führungskräfte, die Konzeptaufträge erteilen, sind für ihre Entscheidungsfindung daran interessiert, logisch und strukturell nachvollziehbare Vorlagen von ihren Mitarbeitern zu erhalten, die keine Nachbearbeitung erfordern. Sie wollen handlungs- und entscheidungsfähig sein.“

NAA-MB: „Was sind denn die häufigsten Fehler, die bei der Konzepterstellung gemacht werden und wie kann man sie vermeiden?“

KP: „Die Konzeptarbeit beginnt sehr oft mit der Entwicklung von Lösungen, ohne dass die Beteiligten sich über das tatsächliche Ziel abgestimmt haben. Die Gründe dafür liegen u. a. am Zeitdruck oder an der Annahme, man verfüge über umfangreiche Erfahrung zu einer Aufgabenstellung. Manchmal sind auch besonders fähige und kompetente Mitarbeiter mit Aufträgen überlastet. Häufig kursiert die Auffassung, „Konzepte kann jede/r schreiben“, was aber – zumindest nicht voraussetzungslos zutrifft. Hinzu kommen mangelnde zeitliche und inhaltliche Aufmerksamkeit der Auftraggeber und ähnliches.

Die Vermeidung dieser Fehler hat viel mit der Unternehmenskultur und ihren Auswirkungen auf Prozesse und Arbeitsqualität – auch bei der Konzepterstellung – zu tun. Aber bereits kleine Schritte können die Situation entscheidend verbessern. Die Prozessoptimierung ist oft gar nicht so schwer, wenn man weiß, wo man ansetzen kann. Auch die Einführung eines standardisierten Vorgehens ist hilfreich und die bessere Qualifizierung der Beteiligten auf diese Aufgabe hatte ich schon erwähnt.“

NAA-MB: „Lassen sich Ihre Empfehlungen auf alle Konzepttypen anwenden?“

KP: „Insbesondere die Einhaltung der Prozessschritte – von der Ziel- und Auftragsklärung, über die Problemanalyse und die Lösungsentwicklung bis hin zum Konzept und seine Präsentation – lässt sich auf alle Konzepttypen übertragen. Zudem ergeben sich Lernsynergien, die sich z. B. bei der Bearbeitung der E-Mail-Korrespondenz oder bei der Durchführung von Projektmeetings vorteilhaft erweisen.“

NAA-MB: „Welcher Nutzen ergibt sich aus Konzepten? Ist es nicht so, dass sich flexibles Reagieren, wie z.B. im Projektmanagement, erfolgreich durchsetzt?“

KP: „Konzepte sind Planungspapiere, die lang-, mittel-, aber auch kurzfristige Aussagen mit unterschiedlicher Detailtiefe enthalten. Sie können modular und flexibel aufgebaut werden, so dass sie je nach Anforderung eingesetzt, bzw. verändert werden können.“

NAA-MB: „Haben Sie abschließend noch einen Tipp für unsere Leser?“

KP: „Sag mir, wie du das Konzept beginnst und ich sage dir, welche Qualität es zum Schluss hat!“ Falls der erste methodische Schritt „Ziel- und Auftragsklärung“ nicht systematisch und strukturiert erfolgt, so besteht die Gefahr, dass Erwartungshaltungen und Zielvorstellungen der Auftraggeber und die vorgeschlagenen Lösungen und Ergebnisse divergieren. D. h., das Konzeptergebnis verfehlt das Ziel und damit die Anerkennung und Zustimmung durch den Auftraggeber. Dieser Gefahr lässt sich begegnen, wenn sich Konzeptautor und Auftraggeber viele Fragen stellen. Denn über diese Fragen lässt sich der Auftragsumfang und Untersuchungsgegenstand eingrenzen. Nicht geäußerte Aspekte, die aber vielleicht implizit angedacht waren, lassen sich damit klären. Es ist immer sinnvoll, sich mit dem Auftraggeber hinsichtlich der Aufgabenstellung möglichst frühzeitig abzustimmen.“

NAA-MB: „Wir danken Ihnen für das Gespräch, Herr Petersen.“

Link zum Artikel auf den Seiten der NAA: Nürnberger Akademie für Absatzwirtschaft

Kooperation mit SCIO

12. März 2013

www.scio.de

Effizientes und erfolgreiches Projektmanagement in mittelständigen Unternehmen ist ein schwierige Aufgabe von Geschäftsführern. Die SCIO und die Unternehmensberatung Petersen haben kleine Veranstaltung („Lust auf erfolgreiche Projekte?“) für Geschäftsführer des Mittelstandes ausgearbeitet, um mit diesen Rahmenbedingungen, Erfolgsfaktoren und Lösungen zu diskutieren und ihre Aufgaben und Rollen zu konkretisieren. Download des Folders).

Die Veranstaltung kann sowohl als Gruppenveranstaltung, z.B. eines Verbandes als auch als Inhouse-Veranstaltung eine Unternehmens gebucht werden. Wir informieren Sie gerne. Bei Interesse rufen Sie an oder senden Sie eine Mail an: info@ub-petersen.de

Erweiterung meines Netzwerks

12. März 2013

www.kompetenznetz-mittelstand.de

Ein hervorragendes Netzwerk mit Informationen über Unternehmern und Dienstleistern des Mittelstands, News- und Blogbeiträgen, Veranstaltungen etc.

http://www.kompetenznetz-mittelstand.de/experten/klaus-petersen

10 Jahre Unternehmensberatung Klaus Petersen

12. März 2013

Mit der Gründung meiner Unternehmensberatung am 1. März 2003 habe ich mir einen Traum und ein Bedürfnis erfüllt. Näher am Kunden und näher an seinen wirklichen Bedürfnissen! Den handelnden Menschen zu befähigen, seine Ziele und Aufgaben bestmöglich zu erfüllen, sein Verständnis und sein Denken zu fördern und somit auch für mich eine höhere Zufriedenheit zu erreichen. Dies waren und sind meine Ziele in der Kundenarbeit.

Diese Jahre waren vom Auf und Ab der wirtschaftlichen Entwicklungen, den Auswirkungen der Digitalisierung der Medienwelt und Änderungen der Kundenanforderungen geprägt. Ich habe neben der Beratungs- und Projekttätigkeit daher meine Themen zunehmend um Trainings- und Coachingaktivitäten sinnvoll ergänzt: Beratung/Trainings

Ich danke meine Kunden und meinen Kollegen für die offene und konstruktive Zusammenarbeit, die Inspiration und die vielen schönen Stunden.

Projektmanagement mit dem Projektnavigator

02. Februar 2012

Der Projektnavigator ist ein wikibasierter Leitfaden zur einheitlichen und methodisch-fachlichen Steuerung und Abwicklung von Projekten in und zwischen den Bereichen eines Unternehmens, z.B. IT, Fachbereiche, Administration etc.

Er gibt unter anderem Antworten auf folgende Fragen:

  • „Warum laufen die Projekte so unterschiedlich und wieso steigen die Aufwände immer mehr?“
  • „…anhand welcher Kriterien kann ich den Projekterfolg messen?“
  • „Wo finde ich Dokumente und Vorlagen für meine Projektarbeit?“
  • „In welcher Projektphase muss ich welche Schritte ausführen?“

Ihre Vorteile beim Einsatz

  • Einheitliche Methodiken, Dokumente und Steuerungsaktivitäten
  • Steigerung der Innovationsfähigkeit Ihres Unternehmens durch Professionalisierung der Verfahren und der Mitarbeiter
  • Durchführung der Projekte mit hohen Synergieeffekten und Effizienzergebnissen
  • Umfangreiche Kosten- und Ressourceneffekte
  • Gemeinsame Daten- und Wissensbasis für die Durchführung von Projekten
  • Geklärte und transparente Prozesse für alle Beteiligten
  • Vernetzung aller Projektbeteiligten auf einer einheitlichen Basis
  • Gleiche Sichtweise der Beteiligten und Durchgängigkeit im Handeln der Projektbeteiligten

Download weiterer Informationen
Hier können Sie sich die vollständige Broschüre herunterladen
„PROJEKTNAVIGATOR – effektives und effizientes Steuern von Projekten“

Aktualisierungen der Homepage

01. Februar 2012

Auf der Homepage sind zwei neue Beratungsschwerpunkte hinzugefügt worden, die sich ganz um das Thema Projektmanagement drehen.

1. „Projektmanagement mit dem Projektnavigator“. Hierbei wird der Projektnavigator vorgestellt, bei welchem es sich um einen wikibasierten Leitfaden zur einheitlichen und methodisch-fachlichen Steuerung und Abwicklung von Projekten in und zwischen den Bereichen eines Unternehmens, z.B. IT, Fachbereiche, Administration etc. handelt.

2. „Effektivität und Effizienz im Projektgeschäft – Erfolgsfaktor Projektführung durch Soft-Skills“. Der Fokus hierbei liegt darauf die „weichen Faktoren“ erfolgreichen Projektmanagements zu stärken und zu entwickeln, damit ein ein ganzheitliches Projektmanagement bei Führungskräften und –mitarbeitern erreicht werden kann.
Bitte werfen Sie auch einen Blick auf meinen Newseintrag zum Thema Projektcoaching.

Nach der Krise wird wieder investiert, auch bei den Medienunternehmen

10. Juni 2011

nach der Krise wird wieder investiert, auch bei den Medienunternehmen. Bedingt durch den hohen Innovationsdruck der Branche. Anfragen bei mir und Projekte bei Kunden bestätigen die Untersuchung von Projektwerk: Jetzt wird in zukunftsfähige Strukturen und Prozesse investiert“. Dr. Pero Micic von der FutureManagementGroup AG schreibt in seinem neuesten Newsletter zum Thema warum Sie neue Märkte und Berufe finden müssen: „Manche Unternehmen und Branchen werden durch strukturelle Krisen gehen, um dann wieder in eine neue Ära aufzubrechen. Andere werden für immer verschwinden.“ Dies ist seit Jahrhunderten so, nur dass die Schnelligkeit dieser Entwicklungen sich drastisch erhöht hat.

Überprüfen Sie selbst in Ihrer Institution bzw. Unternehmen die Notwendigkeit, jetzt mit der Änderungen von Strukturen und Prozessen zu beginnen. Dazu benötigen Sie keine umfangreiche Checkliste, sondern fragen Sie sich zuerst nur: „Habe ich einen zukunftsfähigen Weg eingeschlagen und wie kann ich ihn halten?“ Wenn Sie dieses Thema offensiv angehen wollen, dann empfehle ich Ihnen die Durchführung einer Potentialanalyse. Schreiben Sie mir, dann schicke ich Ihnen dazu einen Vorschlag für eine geeignete Vorgehensweise.

Nach der Krise ist Prozessoptimierung wieder gefragt

01. Juni 2011

Prozessberatung und –optimierung, gehört bei der Freiberufler-Projektbörse „projektwerk consulting“ derzeit zu den am meisten nachgefragten Themen. so eine Auswertung der aktuellen Projekt-Ausschreibungen. „Die Tatsache, dass das Thema Prozessoptimierung den Spitzenplatz belegt, zeigt, dass nach der Wirtschaftskrise jetzt in besonderem Maße in zukunftsfähige Strukturen und Prozesse investiert wird. Hier kommt oft das Engagement von Freiberuflern zum Zuge, die in der Lage sind, eingespielte Prozesse zu hinterfragen und unvoreingenommen zu betrachten“, so Dr. Christiane Strasse, Geschäftsführerin von projektwerk, den Erfolg der spezialisierten Branchenplattform.

„Die Wüste lebt!“ DAB+ : Neues Leben in der Wüste Radiolandschaft

25. Mai 2011

Sicherlich ist das Thema „Größere Einheiten (Radio) in der digitalen Welt“ ein interessantes Thema für die Radiobranche. Wer aber erwartet hat, dass die Wettbewerbschancen oder die Entwicklungen beim Medientreffpunkt Mitteldeutschland diskutiert wurden, war leider in der falschen Veranstaltung. Verkürzt wurde der Focus in der Diskussion auf das Thema DAB+ und sein Einführungsstart am 1.8.2011. Die Diskutanten, eine „Koalition der Willigen“, bestätigten sich gegenseitig ihre Interessen und ihre Bemühungen. Sie waren sich einig, dass man die Radiolandschaft zusätzlich „aus einer Wüste“ mit DAB+ herausführen kann. Allerdings – und hier wiederholt sich die Geschichte des DAB aus den 90ziger Jahren – wird gesendet und wie Erwin Linnenbach bemerkte: „Wir haben zwar den rechten Fuß (Programm), aber der linke Fuß (Geräte) fehlt noch!“. Wie die „Willigen“ es bis 2015 schaffen wollen, 15 Mio. Geräte in den Markt zu drücken, also fast 30 Prozent aller derzeitigen Radionutzer zu DAB+-Nutzer zu machen, wurde als eine „noch zu erledigenden Aufgaben“ erklärt.

Einige Zuhörer, fragten sich zudem, wo denn die erfolgreichen Geschäftsmodelle sind und ob nicht die Politik, angefangen vom Bundeswirtschaftsministerium bis zu den Landesmedienanstalten, die treibende Kraft hinter der erneuten Beatmung des DAB ist. Vielleicht wäre es für die Belebung der „Wüste der Radiolandschaft“ viel effektiver, wenn sich die Politik an die Anpassung der Frequenzen und Lizenzen an die Erfordernisse der digitalen Entwicklung machen würde. Dort wären wirkliche Meriten zu verdienen.

Medientreffpunkt Mitteldeutschland